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David Simons Thriller schildert ein Jahr an einer Ecke in Baltimores
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The Corner

Aus dem Amerikanischen von Gabriele Gockel, Barbara Steckhan und Thomas Wollermann. Brennpunkt Baltimore: Crack und Heroin überfluten die Straßen Amerikas. An der berüchtigten Ecke von West Fayette und Monroe Street wird sieben Tage die Woche, 24 Stunden am Tag auf offener Straße verkauft - der Drogenhandel ist der ökonomische Treibstoff einer sterbenden Nachbarschaft mitten in der Stadt. Durch die Augen einer zerbrochenen Familie - drogensüchtiger Eltern und ihres Sohns DeAndre McCullogh - zeigt uns "The Corner" die harte Realität der Drogenkultur und die ergreifenden Szenen von Hoffnung, Mitgefühl und Liebe, an einem Ort, den Amerika schon längst abgeschrieben hat. Für Simon sind seine TV-Serien denn auch " soziologische Projekte", und man merkt ihnen an, dass er Journalist war. Seine Werke spiegeln den Zustand eines Imperiums. Sie zeigen, wie das Empire USA zerbröckelt, wie die Polizei an die Grenze ihrer Möglichkeiten gerät, wie Kommunalpolitik, Schulen und Medien nur auf ihr eigenes Wohl bedacht agieren, wie Drogen und Verbrechen den Alltag bestimmen, gesellschaftlicher Zusammenhalt verschwunden ist. So war auch "The Wire" aufgebaut. Am Ende entstand am Beispiel Baltimores ein Bild vom urbanen Amerika, ohne Happy End. ... Dass David Simon weder Misanthrop noch Pessimist ist, ist schon in "Homicide" nicht zu überlesen.
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